Tel. +49 (651) 27070-0

Lead Bild

Hermann Pusch

geboren am 9. Mai 1955 in Rüsselsheim
gestorben am 25. Dezember 2025 in Wittlich

Anzeigen

Lesen Sie hier die Anzeigen und Trauerpost!

Kerze

Ritter Harry
entzündete diese Kerze am 3. April 2026 um 12.22 Uhr

Du warst mein erster Lehrling bei
Steinmetz, unser letzter Kontakt war im Nov 25 da warst du noch voller Zuversicht
Mach’s gut auf deiner letzten Reise

Sehen Sie weitere 7 Kerzen…

Stimmungsbild

Giuliana Salis
schrieb am 23. Januar 2026 um 17.46 Uhr

Herzlich willkommen liebe Flug- und
Weggefährten,
ich darf Sie heute an Bord der Pusch 1955
begrüßen- auf Flugnummer 70.
Ich n e h m e S i e mit auf e i n e R e i s e d u r c h
das Leben von Hermann Pusch, vom Start
über Zwischenstopps bis hin zu seiner
Landung.
Hermanns Reise begann am 9 Mai 1955 in
Rüsselsheim.
Von dort führte sein Weg Schritt für
Schritt nach oben.
Er begann eine Lehre als KFZ-
Mechaniker, merkte jedoch nach kurzer
Zeit, dass dies nicht seine Erfüllung sein
sollte.
Mit viel Fleiß, Biss und Ehrgeiz nahm er
sämtliche Hürden und Hindernisse in
Kauf, um seinen absoluten Traumjob zu
verwirklichen - das Fliegen.

Hermi arbeitete unter anderem in der
Schweiz bei Crossair, in den USA bei
Jeppesen Airways und zuletzt in
Luxemburg bei Cargolux als Pilot - was er schweren Herzens
aus gesundheitlichen Gründen aufgeben
m u s s t e .

So zog es ihn nach Trier an die Grenze zu
Luxemburg um dort in der Flugsicherheit arbeiten zu
können.

Der Weltenbummler war überall zuhause,
neue Zeitzone, Menschen und Kulturen
stellten kein Hindernis für ihn dar. Ohne
Weiteres kam er mit Menschen in Kontakt
- es entwickelten sich Freundschaften auf
der ganzen Welt.
Die Abende mit ihm waren glorreich.
Man schätze ihn für seine Loyalität, seinen
einzigartigen Humor, seine Leidenschaft
z u m Beruf und der lebhaften
Unterhaltungen, die von Erfahrungen
geprägt waren.
Auch in der Liebe konnte er landen - bei
Giuliana.
Hermi und Giuliana lernten sich in der
Gaststätte kennen, in der er gerne aß und
sie arbeitete.
Die beiden wurden ein Paar und flogen 7
Jahre gemeinsam durchs Leben.
Auch die „Mädels" von Giuliana waren
begeistert von ihm, mit seiner herzlichen,
warmen, offenen Art zog er sie in ihren
B a n n .
Selbst nach der Trennung blieben die
Beiden befreundet und Hermi stand allen
weiterhin mit Rat und Tat zur Seite.
Seine heimische Küche blieb überwiegend
kalt.
Doch eine Ausnahme gab es - sein
Leibgericht
„Handkäs mit Musik" zauberte er sich
gelegentlich selbst.
Käse eingelegt in Essig und
Z w i e b e l n . . .
Dazu trank er gerne Appelwoi und es
folgte der Spruch:
Nicht lang schnacken, Kopf in Nacken.
Er genoss gerne kulinarische Ausflüge in
die unterschiedlichsten Restaurant der
Stadt, in der er sich gerade aufhielt und
auch da lernte e r durch seine
Kommunikationsfreude die
unterschiedlichsten Menschen kennen.
Aber nicht nur Menschen konnten ihn
begeistern auch seine große Tierliebe
sprach für ihn.
Vor allem Milo, der Hund von Chantal und
Jonas hatte es ihm angetan.
Die Freundschaft und Seelenverbindung
der beiden beruhte auf Gegenseitigkeit.
Milo war komplett aus dem Häuschen
wenn er das Auto von Hermi hörte - wenn
er ihn sah, war es dann ganz vorbei, denn
er wusste, wenn keiner zusah, gabs immer
etwas unter dem Tisch.
Doch wo Sonne ist, da ist auch Schatten.
Er wurde krank. Seinen Beruf konnte er
nicht mehr ausüben.
Nach einem kurzen Aufenthalt im Hospiz,
trat Hermann seine letzte Reise an.

Sehen Sie weitere 2 Kondolenzen…

Der letzte Termin

Urnenbeisetzung, Hauptfriedhof Trier

Freitag, 23. Januar 2026 14.30 Uhr

Sehen Sie weitere 2 Termine…